Jeden Morgen öffnet Francis für seinen Vater, den Organisten, die Kirche. Als er eines Abends mit einer geliehenen Videokamera Aufnahmen machen will, wird er zufällig Zeuge eines groß angelegten Diebstahls des berühmten Altarbildes. Drahtzieher des Raubes ist Benedikt Weber, ein prominenter Galerist und Kunsthändler, der auch als Regierungsberater mit der Aufklärung des Falls betraut wird. Am nächsten Tag konfrontiert Francis ihn mit den Aufnahmen. Doch statt Geld oder Sachleistungen zu verlangen, besteht er lediglich darauf, dass das Bild indie Kirche zurückgebracht wird
Francis’ Motive bleiben dabei im Dunkeln. An seiner Entschlossenheit gibt es aber keine Zweifel. Auch als Weber erste Einschüchterungsversuche startet und das Auto des Jungen in Luft jagt ändert dies nichts an Francis’ Vorhaben. Im Gegenteil, "das habe ich erwartet" entgegnet er seinem besorgten Vater, der zudem immer noch unter dem Unfalltod seiner Frau vor 15 Jahren leidet. Seit jenem Tag, der auch seine Karriere als Stardirigent beendet hat, fristet er ein Dasein als Organist in der kleinen Kirche am Stadtrand.
Nachdem Francis, etwas vorsichtiger geworden durch den Anschlag, Kopien des Videobandes an seine Freundin Klara und seinen älteren Bruder Michal verschickt hat, geht er erneut zu Weber, um seiner Forderung nach der Rückgabe des Bildes ein kleines Detail hinzuzufügen – er möchte „sein“ Auto zurück: gleiches Modell, gleiche Farbe, gleiches Baujahr mit dem gleichem Kilometerstand wie der zerstörte Wagen.
Als sich der etwas unbeholfene Polizist Sopel in den Fall einschaltet, drohen Francis, die Fäden aus der Hand zu gleiten. Zudem verschlechtert sich der Zustand seines Bruders Michal. Auch er hat den Tod seiner Mutter nie überwunden und sitzt nun, am Ende seiner kriminellen Karriere, seit längerer Zeit depressiv und suizidgefährdet im Gefängnis – seinerzeit überführt von Sopel, den das Schicksal der beiden Brüder auch persönlich berührt. Alles deutet darauf hin, dass jener Tag vor 15 Jahren der Schlüssel zu allem ist.