Der gebürtige Ulmer wuchs in der beschaulichen Schweiz auf - heute ist er einer der Starregisseure in Hollywood
Regisseur Marc Forster, der bereits für einen Bafta- und einen Golden Globe Award nominiert wurde, debütierte im Jahr 2000 mit dem Psycho-Horror-Film "Everything Put Together", bei dem er auch Co-Autor war. Der Film wurde beim Sundance Film Festival 2000 uraufgeführt. Es folgten eine Reihe von Blockbustern, die auch bei der Kritik gut ankamen, darunter zuletzt "Drachenläufer", die Verfilmung des Bestsellers von Khaled Hosseini.
Marc Forster kam in Deutschland zur Welt und wuchs in der Schweiz auf, wo er das renommierte Institut Montana in Zugerberg besuchte. Schon früh träumte er davon, Filme zu machen. 1990 zog er in die Usa und studierte Film an der New Yorker Universität. Forster sagte dazu: "Wenn Du so aufwächst wie ich und auf einmal entscheidest, dass Du Filme machen möchtest, sagen alle, das ist unmöglich. Aber hier bin ich und ich lebe meinen Traum. "
Heute hat Forster eine beeindruckende Filmografie vorzuweisen, darunter "Monster's Ball" (2001) und "Wenn Träume fliegen lernen" (2004). Für "Monster's Ball", der insgesamt zwei Oscar®-Nominierungen erhielt, wurde Halle Berry der Oscar® als Beste Hauptdarstellerin verliehen. "Wenn Träume fliegen lernen" ist ein Film über die halbautobiografische Geschichte der Freundschaft zwischen J. M. Barrie und einer alleinerziehenden Mutter mit vier Söhnen. Johnny Depp und Kate Winslet waren in den Hauptrollen zu sehen. Der Film erhielt sieben Oscar-Nominierungen, fünf Golden-Globe-Nominierungen und 11 Bafta-Nominierungen, darunter jeweils die Nominierung als "Bester Film". Forster wurde außerdem von seinen Kollegen in der Director's Guild of America als Bester Regisseur nominiert.
2005 führte Forster Regie bei dem Psychothriller "Stay" mit Ewan McGregor und Naomi Watts. Im folgenden Jahr folgte die Komödie "Schräger Als Fiktion" mit Will Ferrell, Maggie Gyllenhaal, Dustin Hoffman, Emma Thompson und Queen Latifah.